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The Arockalypse (2006)

 

Gene Simmons missratene Enkel landen ihren dritten Streich! Und präsentieren sich nebenbei sowohl musikalisch als auch textlich härter und gemeiner denn je - aber ohne dabei auch nur ein einziges Mal ihren typischen rabenschwarzen Humor zu verlieren.

Für ihr drittes Studioalbum hat sich die Monstersquad gleich eine ganze Riege an Gastmusikern eingeladen, die allesamt zu den absoluten Idolen der Band zählen. Neben Wort- bzw Gesangsspenden von Dee Snider (Twisted Sister) und Udo Dirkschneider (Accept, U.D.O.), wartet das Scheibchen auch noch mit zwei grandiosen Gitarrensoli von Bruce Kulick (KISS, Union) und Jay Jay French (Twisted Sister) auf.

Unter dem Produzenten Jyrki Tuovinen werkte die Band etwa ein halbes Jahr im Studio, das sich definitiv ausgezahlt hat. Nicht einmal durch den Rausschmiss von Enary im August und dem überraschenden Entschluss Kalmas die Band zu verlassen, ließ sich die Monstersquad in ihrer Arbeit beirren. Mit Awa und OX wurden zwei neue Monster für Keyboard und Bass ins Boot geholt. Zwar sorgten die zwei Bassisten im Verlaufe der Arbeit im Studio für einen interessanten "Stereo-Bass-Effekt", jedoch zeigt sich für den fetten Bass auf dem Album alleine Kalma verantwortlich, während Awa bereits selbst alle Keyboardparts für "The Arockalypse" einspielte.

Auf diesem Scheibchen gelingt es die ganze Freude und den Spaß den die Bandmitglieder im Studio hatten perfekt widerzuspiegeln. Im Vergleich zum Vorgänger "The Monsterican Dream" präsentiert sich das neue Album insgesamt kompakter, dynamischer, und vor allem eingängiger, und knüpft damit nahtlos an das Feeling des Erstlings "Get Heavy!" an.

Mit einem theatralischen, hörspielartigen Intro (über drei Minuten lang!) das einer Nachrichtensendung nachempfunden ist baut sich langsam die richtige Stimmung auf, ehe Dee Snider höchstpersönlich die Arockalypse ankündigt. Und dann brettert das Album auch schon los, mit dem etwas härter als gewohnt ausgefallenen, aber sehr gut gewählten Opener "Bringing back the Balls to Rock". Der gnadenlos mitreißende Chorus der flotten Rockhymne sitzt schon nach dem ersten Hören bombenfest, und beschließt die Gehörgänge nicht mehr zu verlassen.

Ohrwurmartig geht es dann auch weiter, ehe das etwas langsamere "It snows in Hell" eine kleine Ruhepause gönnt. Wenn es in der Hölle schneit, greift schon einmal Bruce Kulick persönlich in die Saiten, und liefert ein grandioses Solo ab. Wer glaubt damit ist das Pulver dann schon verschossen, der irrt gewaltig!

Schon der nächste Song "Who's your Daddy" lässt keinen Zweifel daran aufkommen, das die Monster vom Polarkreis noch immer gewaltig abrocken, und ihren Humor keinesfalls verloren haben. Und natürlich kann Lordi nicht davon lassen, verteilt auf den gesamten Longplayer, Seitenhiebe und Verweise auf die musikalischen Idole und Lieblingshorrorfilme der Band einzubauen, die dem wissenden Hörer ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern.

"Hard Rock Hallelujah" schließlich, mit dem Lordi die finnische Vorausscheidung zum Song Contest 2006 heimsuchten, könnte mit seinem großen Chorus durchaus auch von Alice Cooper himself stammen. Generell wurde auf "The Arockalypse" nicht nur mit wieder fetterem 80er-like Drumsound, sondern auch mit deutlich mehr präsenten Background-Vocals gearbeitet, sodass auch Kitas ausgezeichnete Stimme endlich besser zur Geltung kommt.

Auf "They only come out at Night" liefert sich Lordi ein gesangliches Duell mit einem leider fast schon etwas zusehr in den Hintergrund gemixten Udo Dirkschneider, das einem einen unwillkürlichen, wohligen Schauer über den Rücken jagt. Für das Solo auf dem folgenden, mitgröhlverdächtigen Stampfer "Chainsaw Buffet" zeigt sich Jay Jay French verantwortlich. Der Twisted Sister-Gitarrist schafft es den ohnehin schon mitreißenden Song noch einmal kräftig aufzupolieren, und zu einem der vielen Highlights dieses Albums zu machen.

Das textlich grandiose "Good to be Bad" überrascht mit Europe-artigem Keyboardsound, und sorgt wieder einmal für kräftigen Ohrwurmalarm, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Spätestens wenn aber der Stampfer "Supermonstars" durchgelaufen, und die Arockalypse nach einer Spielzeit von einer guten Dreiviertelstunde schon wieder beendet ist, ist man restlos davon überzeugt: Monster haben einfach mehr Spaß im Leben!

Bleibt nur noch zu sagen… HAIL IN THE NAME OF ROCK AND ROLL!

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letztes Update: Januar 2015

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