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Deadache (2008)

 

Album Nummer vier aus der Monsterwelt wird dieses Mal unter dem Titel "Deadache" auf die Menschheit losgelassen. Nebst der obligatorischen optischen Runderneuerung stechen auf diesem, von Thunderstone-Gitarrist Nino Laurenne produzierten Album auch musikalische Neuerungen heraus. Im Vergleich zu vorhergehenden Alben deutlich mehr Raum eingeräumt wurde dem Keyboard, das auch deutlich düsterer klingt als bei Lordi bis jetzt gehört. Die Produktion klingt dabei aber gewohnt druckvoll, und die Gitarren zeichnen sich durch eine gewisse, nicht unpassende Räudigkeit aus.
Textlich bleibt bei den Monstern allerdings wie zu erwarten war alles beim Alten, es dominieren einmal mehr die Horrorthemen. Jedoch langen Lordi dieses Mal um einiges kräftiger hin, sind die Themen doch um einiges blutiger und brutaler als bisher gewöhnt. Die neu gewonnene textliche Härte steht den Monstern aber exzellent zu Gesicht, pardon, Fratze.
Nach einem stimmungsvollen Intro beginnt das Album zunächst etwas verhalten, ehe mit "Bite it like a Bulldog" der erste richtig räudige Song über den Hörer hereinbricht. Der Titel, der bereits vor der Veröffentlichung des Albums als Single erschienen ist, klingt trotz fetzigem Bass-Intro für Lordi eher ungewöhnlich, und löste innerhalb der Fanschar auch einige sehr kontroverse Reaktionen aus.
Sofort ins Ohr gehen dafür das ein wenig an Rob Zombie erinnernde "Man Skin Boots" sowie der ziemlich böse Rotz-Rocker "Dr. Sin is in". Besonders letzterer hat mit seiner lässigen Rhythmik das Zeug dazu sich in die Riege der Live-Klassiker unter den Lordisongs einzureihen. Leute mit Zahnarzt-Phobie sollten mit dem Konsum allerdings  vorsichtig sein, weckt das Bohrergeräusch in Verbindung mit den Lyrics doch wahrhaft schauerliche Vorstellungen...
Unter den folgenden Stücken findet sich die obligatorische Ballade die in Form von "Evilyn" daherkommt, und deren Klang man wohl am besten mit "Lordi am Lagerfeuer" umschreiben kann. Für eine Überraschung sorgt anschließend das als Instrumentalstück beginnende "The Rebirth of the Countess", das sich mit der Vergangenheit der Keyboardhexe Awa beschäftigt. Allerdings nicht wie zu erwarten in englisch sondern - in französisch! Gerade diese ausgefallene Idee, sowie die (gewollt?) emotionslose Stimme der Sprecherin Sandra Mittica, lässt das Stück auf der Platte aber leider ein wenig deplatziert wirken.
Dafür legen die Monster danach aber mit dem schnellen "Raise Hell in Heaven" so richtig los. Mit "Deadache" kommen dann nebst einer Ohrwurm-Melodie noch richtig gore-lastige Lyrics auf den Hörer zu, ehe der vorletzte Song mit der Keyboard-Melodie von Phantom der Oper überrascht, was aber überraschenderweise ziemlich gut zur düsteren Grundstimmung des Albums passt, und sich schon nach einigen Hördurchläufen zu einem der Highlights des Albums mausert.
Zum Ende wird es mit Missing Miss Charlene wieder etwas ruhiger. Für das Outro dieses bereits ziemlich lange als Entwurf existierenden Songs, haben sich Lordi wieder einmal etwas Anderes einfallen lassen, wurde dafür doch eine Originalaufnahme aus dem Jahre 1986 herangezogen, in der ein jugendlicher Mr. Lordi nebst den Kollegen seiner damaligen Band zu hören ist.
Alles in allem ist "Deadache" also ein würdiger Nachfolger des Erfolgsalbums von 2006, und fräst sich mit so einigen Songs gleich wieder in den Gehörgängen fest, erreicht durch seine experimentiellen Ansätze aber nicht die Eingängigkeit von "The Arockalypse". Dennoch sollte das Album weder langjährige Fans vor den Kopf stoßen, noch Lordi-Neulinge davon abhalten in das Universum der finnischen Monster einzudringen.

 

Das Album gibt es nebst der Standard-Version auch noch als Digipak, mit einem Bonustrack sowie einer Lordi-Halloweenmaske aus Pappe.
 

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letztes Update: Januar 2015

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