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Get Heavy! (2002)

 

Das mit Spannung erwartete Debütalbum, besticht bereits durch optisch gekonnte Aufmachung. Schlägt man das Booklet auf, erwarten einen stimmungsvoll-düstere Illustrationen, die sich mit Nahaufnahmen der einzelnen Bandmitglieder zu wahren Kunstwerken verbinden.

Unter der Produktion von T.T. Oksala, konnte die Band Songtechnisch aus dem Vollen schöpfen. Aus über den über 150 Demos des vorangegangenen Jahrzehnts wurden letztendlich die 11 Stücke ausgewählt, die ihren Platz auf "Get Heavy!" fanden. Man kann also sagen das das Album ein quasi Best Of der zehnjährigen Bandgeschichte ist. Es ergab sich allerdings zufällig, und war keinesfalls beabsichtigt, das auf dem Debütalbum ausschließlich Songs landeten, die aus der Feder des Obermonsters stammten.

Besonders "Devil is a Loser" (mit dem etwas blassen Bonus "Don't let my Mother know" später die zweite Singleauskopplung) nimmt hier einen besonderen Stellenwert ein. Stammt doch das Main Riff dieses Songs aus dem allerersten Demo das unter dem Lordi-Banner entstand.

Nach dem vollen Erfolg der vergoldeten Mitgröhl-Hymne und Ohrwurm "Would you love a Monsterman", samt fantastischem Video, liefern die finnischen Monster ein Album erster Güte ab. Angelehnt an ihre Vorbilder von KISS, Twisted Sister und Co., bringen Lordi den guten alten Heavy Metal und Hardrock der 80er zurück an die Ohren der Menschheit. Dafür ernten sie in Finnland neben der Spitzenreiter-Position in den Mainstream-orientierten Charts auch noch Platin für ihren Longplayer.

Musikalisch ist das Album ein wahrer Genuss, und hält eigentlich fast nur Ohrwürmer parat. Nach einem stimmungsvollen Intro, lassen es die Monster mit "Get Heavy" gleich einmal ordentlich krachen, und bereiten die Ohren damit schon einmal auf den sich in den Gehörgängen geradezu festsaugenden Song "Devil is a Loser" vor. Mit einem weiteren mitgröhlverdächtigen Stück geht es weiter, ehe einem die Hitsingle "Would you love a Monsterman" entgegen dröhnt. Auch der Rest des Albums geht in dieser Tonart weiter, es reiht sich eine eingängige Melodie an die andere, bis der Longplayer schließlich mit einem weiteren Highlight namens "Monster Monster" aufs Ende zusteuert. Der Rausschmeißer in Form von grusligen Horrorsounds lässt einem noch einmal eine finale Gänsehaut über den Rücken laufen, ehe sich der Player auch schon abschaltet.

Das einzige Manko an dieser Scheibe ist somit, das sie lediglich kümmerliche 38 Minuten aufweisen kann. Aber ansonsten kann man allen grässlichen Gottheiten dieser Erde nur danken, das die Monster aus dem Hohen Norden nie das Handtuch geworfen haben, und uns jetzt mit ihrer monströsen Präsenz beehren!

 

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letztes Update: Januar 2015

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