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(Ein Klick auf das Cover führt euch zur jeweiligen Beschreibung)

   
 

 

 

Market Square Massacre

 

80.000 Finnen für ein Hard Rock Hallelujah! Mit „Market Square Massacre“ kommt die erste, längst überfällige DVD aus dem Hause Lordi, der aufgrund der Umstände die eigentlich geplante umfangreichere DVD zum 10-jährigen Bandjubiläum vorläufig weichen musste. Der Inhalt von Market Square Massacre mag auf den ersten Blick etwas spärlich wirken, hat es aber in sich, da sich die Scheibe quasi als Begleit-DVD zum Song Contest-Erfolg versteht.

Was gleich zu Anfang ins Auge springt, ist die liebevoll gestaltete, sehr stimmungsvolle Menüführung, die trotz aller Effekte immer übersichtlich und gut zu handhaben ist. Das Kernstück der DVD stellt das unter Fans bereits legendäre Kurz-Konzert auf dem Kauppatori Helsinki dar, bei dem Lordi zur Feier ihres Erfolges beim Eurovision Song Contest 6 ihrer größten Hits zum Besten gaben.

Auch jenen die bei dieser Riesenparty nicht dabei sein konnten, wird schon anhand der Bilder (auch eine Helikopterkamera kam zum Einsatz!) ein Schauer über den Rücken laufen – zogen Lordi doch ihre energiegeladene und an Pyrotechnik reiche Show der Superlative vor nicht weniger als 80.000 fanatischen Zusehern durch! (Die tausenden weiteren Besucher, die beinahe die gesamte Innenstadt Helsinkis verstopften, nicht mit eingerechnet!) Trotz der Kürze des Sets, bleiben durch den gelungenen Querschnitt durch alle drei Alben keine Wünsche offen – sowohl Fans der härteren Gangart werden mit „Bringing back the Balls to Rock“ auf ihre Kosten kommen, als auch Freunde von Balladen mit „It snows in Hell“ ihre helle Freude haben werden, während Nostalgiker mit den Hits aus den Jahren 2002 bis 2004 bedient werden. Und über allem thront der Song Contest-Hit „Hard Rock Hallelujah“, mit dem die 80.000 fanatischen Finnen in Helsinki so nebenbei auch noch den Weltrekord im Massen-Karaoke-Singen pulverisiert haben. Hallelujah!

Unter den Special Features finden sich die Auftritte Lordis bei der finnischen Vorausscheidung zum Song Contest, sowie eine mehrteilige Dokumentation über die Erlebnisse der Band in Athen, die ein wenig hinter die Kulissen der Erlebnisse der Band in der griechischen Metropole blickt. Von der ersten Probe in der Olympiahalle, bis zum Abend vor der großen Entscheidung wurden die Monster dabei von einem finnischen TV-Team begleitet, dass so einige kurzweilige Anekdoten zu berichten weiß.

Sowohl das zuschaltbare originale Konzert-Kommentar aus dem finnischen Fernsehen, als auch die Eurovisions-Dokumentationen gibt es wahlweise in finnisch oder mit englischem Untertitel.

Weiters auf der DVD befinden sich sämtliche seit 2003 erschienenen Musikclips der Band, darunter auch der extra zu Halloween gedrehte, brandneue Clip zum Debüthit „Would you love a Monsterman“, ein Streifchen wieder ganz im Stile des Kultvideos zu „Blood Red Sandman“ gehalten. Der wie immer gruselige, aber eigentlich harmlose Clip ist nichtsdestotrotz umstritten, meint doch ein deutscher Musiksender darin „gewalttätige Szenen die jugendliche Zuseher ängstigen und verstören könnten“ zu orten. Eine Meinung die man auch nach mehrmaligem Sehen des Clips nicht so wirklich nachvollziehen kann.

Und für alle die Lordi erst in diesem Jahr kennengelernt haben, wurde auch noch der kultige, surrealistische Horrorkurzfilm „The Kin“ (englisch, mit deutschen und finnischen Untertiteln) dazugepackt, in dem noch die beiden 2005 ausgeschiedenen Bandmitglieder mitspielen. Als Fan sollte man diesen Film einfach einmal gesehen haben!

Ein kleines Manko der DVD, ist allerdings das zwar sehr edel aussehende Jewel Case, das aber leider auch sehr leicht splittert und kaputtgeht. Alles in allem ist die DVD nicht überragend, und als Fan hätte man sich auch noch ein wenig mehr Bonusmaterial, bzw einen längeren Konzertmitschnitt wünschen können, aber ansonsten ist das Preis/Leistungsverhältnis in Ordnung.

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Bringing  back the Balls to Stockholm 06 – The opening Night

 

Obwohl nur in Schweden veröffentlicht, ist "Bringing back the Balls to Stockholm" eine offiziell lizenzierte DVD. Allerdings wurde die Entscheidung des Schwedischen TV’s das Konzert als DVD zu veröffentlichen im Alleingang getroffen, und weder von Band noch Management begrüßt. Aber auch ansonsten kann man den Release als eher durchwachsen ansehen, auch wenn man mit dieser Scheibe das erste Mal eine (fast) komplette Lordi-Show direkt auf den heimischen Bildschirm geliefert bekommt.

Bis auf zwei Songs ("Biomechanic Man" und "The Deadite Girls gone wild") und den Showparts von Awa und Kita ("Drum Piece") die ebenfalls dem Cutter zum Opfer gefallen sind, ist das komplette Set der "Bringing back the Balls to Europe '06"-Tour enthalten. Die Soundqualität ist sehr gut, lediglich vereinzelte Rückkopplungen, die den Rückschluss zulassen das nicht nachbearbeitet wurde, machen empfindliche Ohren ein wenig zu schaffen. Auch das Obermonster präsentiert sich, abgesehen von einigen Ausreißern stimmlich solide.

Auf die Dauer etwas an den Nerven zehrt allerdings nicht nur der hektische Kameraschnitt und das teilweise extrem dunkel geratene Bild, sondern auch die unruhige Kameraführung an sich. Besonders mit dem mumifizierten Energiebündel dürfte nicht nur ein Kameramann seine liebe Not gehabt haben, sind doch im hastig umherschwenkenden Bild alle möglichen Körperteile der Mumie in diversen Ansichten, nur nicht der wie immer auf der Bühne von unstillbarem Bewegungsdrang befallene altägyptische Untote in seiner Gesamtheit zu erblicken.

Diese eher missvergnüglichen Details werden aber von der im wahrsten Sinne des Wortes monströsen Show die die Truppe vom Polarkreis abzieht wieder aufgewogen. Vor einem Publikum von über 5.000 begeisterten Schweden aller Altersgruppen, legen Lordi gleich nach dem Intro (der von Dee Snider gesprochene Teil des SCG3-Reports) mit dem Opener "Bringing back the Balls to Rock" und "Get Heavy" so richtig los. Bereits währen dieser ersten beiden Songs, wird genügend Pyrotechnik in die Luft gejagt, um die komplette Show so mancher anderen Band auszustatten. Aber Lordi wären nicht Lordi, wenn es nicht an allen Ecken knallen, brennen, nebeln und, wie zum Song "It snows in Hell", sogar schneien würde.

Für dieses, erstes Konzert der Europa-Tour von 2006 (darum auch der Zusatztitel: "The Opening Night") zeigen sich die Bandmitglieder natürlich besonders motiviert, wenngleich auch kleinere Pannen wie Rückkopplungen, nicht, bzw zum falschen Zeitpunkt zündende Pyros oder fast-Zusammenstöße auf der Bühne beim ersten Auftaktkonzert einer Tour eigentlich zum Alltag gehören.

Ansonsten präsentieren sich Lordi aber in gewöhnter Spiellaune, und brettern mit gewohnter Energie durch ihr Programm, das einen sehr guten Querschnitt durch die bisherigen drei Alben der Monstersquad bietet. Neben länger nicht mehr gehörten Songs vom ersten Album wie "Dynamite Tonite", und Krachern wie "Blood Red Sandman", "Devil is a Loser" und dem Debüthit "Would you love a Monsterman", kommt natürlich auch das neue Album nicht zu kurz. Überstrahlt wird das Set wie immer von dem Song Contest-Siegerlied "Hard Rock Hallelujah" bei dem das so richtig abfeiernde Publikum stellenweise sogar die Band übertönt. Nach einem finalen pyrotechnischen "PiffPaffPuff" ;-), ist der Monster-Spuk aufgrund der Beschneidung nach einer guten Stunde Spielzeit leider auch schon wieder vorüber. Durch leider nicht vorhandenes Bonusmaterial, hilft da nur eines - schnell den Finger auf dem Repeat-Knopf platzieren!

Alles in allem kann man die DVD als schönes Zuckerl für die schwedischen Fans, die dem Tourauftakt in Stockholm beiwohnen konnten (oder auch nicht) bezeichnen. Für Nichtschweden empfiehlt es sich aber doch die Veröffentlichung einer "echten" Live-DVD abzuwarten, die auch mit einigem an Bonusmaterial einher kommen wird.

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letztes Update: Januar 2015

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