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Interview mit dem Webmaster (09-09-2006)

 
 

Mit freundlicher Genehmigung von Markus Rohbichler

 
     
 

Auf dieser Seite findet ihr ein Interview, das ich im September 2006 für ein österreichisches Magazin gegeben habe. Es stellte die Grundlage für eine Reportage über unsere Monster dar, die jedoch leider nie veröffentlicht wurde. Alle Äußerungen in der folgenden Abschrift spiegeln die persönlichen Ansichten und Meinungen  einer Privatperson zum damaligen Zeitpunkt wider, und stellen KEIN offizielles Statement im Namen der Band dar.

Und jetzt viel Spaß mit einem Webmaster der euch Rede und Antwort steht! ;-)

 
     
 

 

 
 

Markus: Also, können wir starten?

 

Anthalerero: Klar!

 

Markus: Bevor wir aber zur Band kommen, möchte ich erst noch ein bisschen was über dich wissen.

 

Anthalerero: Gerne, schieß los.

 

Markus: Also, in erster Linie würde mich interessieren wie lange du schon Fan bist, und vor allem wie man zu so einer Band kommt. Vor dem Song Contest waren Lordi ja in unseren Breiten vollkommen unbekannt.

 

Anthalerero: Naja, so ganz unbekannt kann man nicht sagen, da ja sogar ihre erste CD 2002 vom deutschen Label Drakkar bei uns veröffentlicht wurde. Nur eben hat sich zum damaligen Zeitpunkt noch niemand, na ja zumindest kaum jemand für so eine Band interessiert. Und wie man dazu kommt? Nun, Ich habe sie damals, ich glaube das war Anfang Herbst 2002, auch nur durch Zufall entdeckt, als ich als begeisterter Rollenspieler auf der Suche nach neuen Kostümideen das Internet durchstöbert habe. Es war zwar ein bisschen schwierig sich durch die ganzen finnischen Webseiten zu wälzen, aber als ich erst einmal herausgefunden habe dass es sich dabei um eine Band handelt, war ich ihnen eigentlich sofort verfallen. Im Oktober ist dann die Single „Would you love a Monsterman“ in Deutschland erschienen, und gleich darauf habe ich mir „Get Heavy!“ (das erste Album, anm. d. Red.) aus Finnland bestellt – obwohl es knapp drei Monate später dann bei uns auch herausgekommen ist. (lacht) Ich dachte ja anfangs das so eine schräge Truppe sich nicht lange halten würde, da hab ich mich damals wohl gründlich geirrt.

 

Markus: Sieht so aus, ja. (lacht ebenfalls) Darum ist es umso verwunderlicher, das es doch insbesondere in Deutschland und auch bei uns in Österreich schon seit längerer Zeit eine eingeschworene Fangemeinde gibt, obwohl ihnen der große Erfolg anfangs versagt geblieben ist.

 

Anthalerero: Ja, eigentlich von Anfang an, was mich auch immer wieder gewundert hat. Auch wenn sie in unseren Breiten, im Gegensatz zu Finnland wo die Single und das Album auf Anhieb Gold und Platin geholt haben, eher unter ferner Liefen geblieben sind. Aber der Markt insbesondere in Deutschland ist eben sehr groß, und seit jeher eine Hochburg für härtere Musik, dementsprechend ist auch das Angebot viel breiter gefächert, und neue Bands haben es schwerer sich dort in den Spitzenregionen zu etablieren. Besonders so schräge wie Lordi.

 

Markus: Dann war es also in Finnland einfacher für Lordi?

 

Anthalerero: Das würde ich nicht unbedingt sagen. Auch in Finnland ist die Dichte an ausgezeichneten Bands sehr hoch, was es für Newcomer sehr schwierig macht. Zudem hat nie jemand geglaubt dass es die Band wirklich schaffen würde, dass das Konzept „Lordi“ überhaupt aufgehen könnte, weil es einfach so ungewöhnlich, richtig verrückt war. Immerhin hat Lordi über 10 Jahre lang auf einen Plattenvertrag warten müssen, und immer wieder die Antwort bekommen, das entweder das Outfit beschissen wäre, oder die Musik einfach nicht dazupassen würde. Aber etwas Anderes ist nie in Frage gekommen, weil die gesamte Band einfach gesagt hat, entweder es geht so, oder gar nicht. Das es dann in dieser Kombination wirklich funktioniert hat, war wohl diese berühmte Portion Glück die man einfach ab und zu braucht. Das hätte nämlich ohne weiteres auch so richtig in die Hose gehen können.

 

Markus: Wie würdest du die Fanszene von Lordi, und die in Deutschland und Österreich im speziellen beschreiben? Zeichnet sich da irgendein Trend ab, welche Altersgruppen besonders viel Lordi hören, und welche dem eher ablehnend gegenüber stehen?

 

Anthalerero: Das ist eine recht schwierige Frage, besonders nach den ganzen Veränderungen in den letzten Monaten. Es kommt aber auch immer auf die Sichtweise an. Generell würde ich sagen die Fangemeinde, „Monstermaniacs“ wie wir uns selbst nennen, ist geprägt von sehr großem Zusammenhalt, auch weit über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus. Es wird unter den Fans sehr viel kommuniziert, und auch Sprachbarrieren sind da kaum ein Hindernis. Es gibt sehr viele Projekte an denen Personen mit unterschiedlichen Muttersprachen arbeiten – aktuell zum Beispiel arbeite ich mit dem Inhaber der französischen Fanseite an einem Projekt über das wir alle Lordi-Webmaster vernetzen wollen, um uns langwierige Suchen nach Lordi-News aus anderen Ländern zu ersparen, und das leidige Übersetzungschaos zu umgehen. Bei uns im deutschsprachigen Raum verhält es sich eigentlich so, das sich inzwischen der Grossteil der Community auf Lordicted.at konzentriert, wodurch man sich doch einen recht guten Überblick schaffen kann. Es fällt auf, das Lordifans eigentlich nicht alle eine bestimmte Musikrichtung bevorzugen – klar kommen die meisten aus dem Bereich Rock oder Metal – aber generell sind die stilistischen Vorlieben sehr weit gefächert. Die Fans bewegen sich wirklich quer durch alle Altersschichten, unsere jüngsten registrierten Mitglieder sind um die 10 Jahre alt, die ältesten haben den 50er schon hinter sich. Man kann also sagen, das Lordi wirklich die Generationen verbindet, auch wenn jetzt durch den Sieg beim Song Contest und den dadurch entstandenen Medienrummel gerade die Sparte der unter 16-jährigen gewaltig zugenommen hat. Worüber auch nicht jeder von uns so glücklich ist, wie ich ehrlich zugeben muss.

 

Markus: Interessant, ich dachte eher dass genau diese Altersgruppe eigentlich ein wenig Angst vor diesen grusligen Gestalten haben müsste.

 

Anthalerero: Im Prinzip ist genau das Gegenteil der Fall: die meisten Kinder lieben Lordi. Weil sie aussehen wie ihr Spielzeug…

 

Markus: Aus der Sicht habe ich es noch gar nie betrachtet, aber da ist etwas Wahres dran, stimmt. Aber du sagtest dass nicht alle über die vielen neuen, vor allem jüngeren Fans erfreut sind?

 

Anthalerero: Ja, und ich muss sagen, dass ich die Argumente vieler Fans der ersten Stunde schon verstehen kann. Jahrelang hat es diesen unbedingten Zusammenhalt, und sehr große Toleranz, vor allem auch den Wünschen der Bandmitglieder gegenüber gegeben, und es war immer möglich sachlich zu diskutieren. Aber jetzt geht es bisweilen ziemlich rund, wenn sich beispielsweise extrovertierte 14jährige darüber streiten welches Bandmitglied am besten aussieht, und mit welchem sie... na ja, denk dir den Rest. Das ist vor allem für die älteren Personen unter uns befremdlich und eine ziemliche Umstellung – da prallen komplett verschiedene Weltanschauungen aufeinander. Umgekehrt fürchten die langjährigen Fans jetzt einen totalen Ausverkauf der Band, das trägt auch nicht unbedingt zur Beruhigung der Situation bei. Dass es da Reibereien, manchmal sogar richtigen Streit gibt, ist eigentlich vorprogrammiert.

 

Markus: Inwiefern hatte die Enthüllung der bürgerlichen Namen und der wahren Gesichter einen Anteil daran?

 

Anthalerero: Einen ziemlich großen sogar, würde ich sagen. Überspitzt formuliert, würde ich sagen es hat die Fans richtig gespalten, und viel Streits erst richtig ausgelöst. Vor allem wenn dann manche Leute ganz stolz mit ihren Fundstücken angekommen sind, und diese dann Mitgliedern, die eigentlich gar nicht wissen wollten wie sie aussehen, unter die Nase gerieben haben. Die waren teilweise ziemlich sauer darüber, und mussten sich im Gegenzug dann auch noch anhören, dass sie endlich aufhören sollten ihre Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen. Dass sich viele bewusst die Illusion der „echten“ Monster bewahren wollten, nicht nur weil es der Wunsch der Bandmitglieder ist ihr Gesicht nicht zu zeigen, sondern weil es einfach nur um die Bühnencharaktere geht die man in erster Linie mag oder nicht mag - und nicht um die Menschen die sie darstellen. Für manche mag das kurios erscheinen.

 

Markus: Kannten du oder andere Fans die Personen unter den Masken vorher überhaupt, beziehungsweise habt ihr sie bereits einmal unmaskiert getroffen? Zeigen sie sich ihren Fans überhaupt je ohne ihre Monstermaskerade?

 

Anthalerero: (lacht) Welche Maskerade? Nein, Scherz beiseite. Zumindest bei mir ist es so, dass ich sie eigentlich schon einige Jahre teils auch persönlich kenne. Und viele Fans die die Band schon länger kennen, haben sie vor oder nach Konzerten auch getroffen und ein bisschen mit ihnen geplaudert. Trotzdem ist es keinem von uns eingefallen, das wir die Bilder die wir teilweise geschossen haben, an eine Zeitung oder so verkaufen. Und die Bandmitglieder wussten eben auch, dass sie sich in der Beziehung auf uns Fans verlassen konnten. Wir haben uns immer größte Mühe gegeben, das Geheimnis um ihre wahre Identität aufrecht zu erhalten. Umso frustrierender war die Zeit kurz nach dem Erfolg beim Song Contest, als auf einmal überall die richtigen Namen der Bandmitglieder und auch massenweise unmasked-Fotos aufgetaucht sind. Zum Glück waren aber der Großteil der Bilder falsch - an einigen Fakes waren wir Fans auch nicht ganz unschuldig, gebe ich zu (lacht) - und nachdem wir bestimmt nicht damit herausrücken werden welche Fotos nun richtig oder falsch sind, kann man es sich eben aussuchen. Das definitiv witzigste Bild tauchte aber in Holland auf, wo irgendein Witzbold ein Foto von Ralf Siegel als angeblicher Lordi ohne Maske an eine Zeitung geschickt hat. Besonders die deutschen Fans hat es schier zerrissen vor Lachen.

 

Markus: Aber eines der Fotos wurde als echt bestätigt?

 

Anthalerero: Anhand dieses fast 10 Jahre alten Fotos würdest du das betreffende Mitglied heute ohnehin nicht mehr erkennen. Allerdings wurde das finnische Magazin das es veröffentlicht hat, daraufhin von der breiten Öffentlichkeit boykottiert – teilweise haben die Leute sogar ihre Abos gekündigt! Und Fans haben eine Petition mit über 250.000 Unterschriften eingereicht. Schließlich musste sich das Magazin öffentlich entschuldigen, weil es Gefahr lief Bankrott zu gehen. Tja, die finnische Bevölkerung beschützt ihre Nationalhelden – vor dem Sieg wäre das wohl anders verlaufen.

 

Markus: Ist es jetzt durch das vermehrte Medieninteresse als Fan schwieriger an die Band heranzukommen?

 

Anthalerero: Ja, definitiv. Es ist nicht mehr so wie früher, als sich die Leute, wenn sie Lordi gesehen haben, nur kurz umgedreht haben, sie dann nach einem schiefen Blick einfach als kostümierte Spinner abgetan haben, und weitergegangen sind. Die Aufmerksamkeit ist jetzt ungleich größer, weil sie durch den Song Contest inzwischen so gut wie jeder kennt. Man muss jetzt schon ein bisschen Glück – oder Beziehungen – haben, um noch so richtig auf Tuchfühlung gehen zu können. Da ist es vor allem gut für die Bandmitglieder, das trotz allem ihre Gesichter noch nicht so bekannt sind, das sie auf Schritt und Tritt verfolgt werden würden, und sich doch noch immer weitestgehend unerkannt unter die Leute mischen können. Das war besonders lustig im Juli auf dem Earthshaker (ein mehrtägiges Heavy Metal-Festival bei Nürnberg –anm. d. Red.), wo wir zwei der Bandmitglieder am Nachmittag auf dem Gelände, also direkt im Zuschauerraum, getroffen haben, wo sie sich gemütlich ein Bierchen trinkend das Programm reingezogen haben – natürlich noch unmaskiert. Das hat mich schon ein wenig gewundert, vor allem weil sich so was von überhaupt niemand für die Beiden interessiert hat, und sogar mehrere Leute in Lordi T-Shirts einfach an ihnen vorbei gelaufen sind. Da habe ich nach dem ganzen Trubel durch den Song Contest weitaus Schlimmeres erwartet.

 

Markus: Womit wir auch beim Thema wären, der Eurovisions Song Contest 2006, nach dem Lordi mit neuem Punkterekord als Sensationssieger feiern durften. Wie hat sich der Erfolg letztendlich ausgewirkt? Was hat sich dadurch verändert?

 

Anthalerero: Letztlich ist der Sieg Glücksfall und Fluch zugleich. Ich meine… bitte jetzt nicht falsch verstehen, nicht das ich ihnen den Erfolg nicht vergönnen würde, ganz im Gegenteil! Es ist nur so dass alles einfach viel zu schnell gegangen ist, und es eigentlich auf alle involvierten Personen, Band, Management und auch Fans komplett unvorbereitet hereingebrochen ist. Es hat ja nie jemand ernstlich mit einem Sieg gerechnet! Als die Band im August letzten Jahres eingeladen wurde an der finnischen Vorausscheidung teilzunehmen, dachte Lordi als man ihn angerufen hat, das sie die falsche Nummer erwischt hätten! Als klar war, dass das Angebot wirklich ernst gemeint war, hat es natürlich auch ziemliche Diskussionen in der Band gegeben, unter anderem drohte ein Bandmitglied sogar mit dem Ausstieg, sollte es zur Teilnahme an der Vorausscheidung kommen.

 

Markus: Zwei der Bandmitglieder - Kalma und Enary - sind doch auch ausgestiegen, oder bin ich da falsch Informiert?

 

Anthalerero: Das ist soweit richtig – allerdings stand diese Entscheidung schon fest, bevor die Sache mit dem Song Contest überhaupt erst aktuell wurde. Wobei bei Kalma die Entscheidung schon länger festgestanden hatte, und die Keyboarderin Enary im Sommer, als die Studioarbeiten fürs dritte Album schon begonnen hatten, wegen persönlichen Differenzen ersucht wurde die Band zu verlassen. Der Gitarrist, Amen, war es der mit dem Ausstieg gedroht hatte. So gesehen, stand Lordi zu dieser Zeit also fast vor dem auseinander brechen. Letztlich hat aber den Ausschlag für die Teilnahme gegeben, dass sich die Band durch die Präsenz im Fernsehen kostenlose Promotion für das kommende Album versprochen hat – besonders nachdem der zweite Output „The Monsterican Dream“ durch seine doch recht künstlerische Ader, und die ein bisschen unpassende recht metallastige Produktion von Hiili Hilesmaa ziemlich gespaltene Meinungen hervorgerufen hat. Wie auch immer, hätte sich niemand gedacht dass das was eigentlich als PR-Gag begonnen hat, dann im Endeffekt derartig ausarten würde. Es war ja schon ein Wahnsinnstrubel, als Lordi „nur“ die finnische Vorausscheidung gewonnen haben. Da wurde es zunächst nur auf die große und gut organisierte Fan-Lobby in Finnland geschoben, dass dieser Erdrutschartige Sieg überhaupt möglich gewesen war. Danach war es bis zum Song Contest aus der Sicht von uns Fans eigentlich nur noch witzig, was in den Medien so alles abgegangen ist. Anfangs haben wir uns noch geärgert, dass die Band nur auf ihr Outfit reduziert wurde, und mit Satanismus und Pädophilie in Verbindung gebracht wurde.

 

Markus: Pädophilie? Wie kam es überhaupt zu diesem Vorwurf?

 

Anthalerero: Das weiß ich auch nicht genau. Aber vermutlich liegt es an Lordis erstem Musikvideo „Would you love a Monsterman“, wo die Band versucht in einem Wald ein Mädchen zu erschrecken das nur mit einem weißen Nachthemd bekleidet ist, es aber nicht wirklich schafft weil die Kleine einfach zurückpfaucht. Da nehmen sich Lordi quasi selbst auf die Schaufel. Ein wirklich witziger Clip! Da hat wohl jemand einfach etwas in den Songtitel hinein interpretiert, genau wie bei den Satanismus-vorwürfen zum Eurovisionssong „Hard Rock Hallelujah“. Je mehr davon aufgetaucht ist, desto lustiger fanden wir es schließlich was für ein Blödsinn da teilweise geschrieben wurde, nur um die Teilnahme von Lordi zu stoppen. Teilweise haben sich sogar Kirchenvertreter in die Diskussion eingemischt, und wollten beispielsweise die finnische Präsidentin auffordern das Antreten von Lordi kurzerhand zu verbieten. Lustigerweise, als Lordi dann ihren ersten Auftritt in Athen bei den Proben bestritten, war von der ganzen Feindseligkeit und dem Hickhack gar nichts mehr zu merken. Das lag wahrscheinlich daran, das die ganzen Reporter erst dann, als sie den „Monstern“ in Real gegenüber gestanden sind, gemerkt haben das da keine kostümierten Irren am Werk sind, sondern ernstzunehmende, sympathische Musiker, die mit beiden Beinen fest am Boden stehen. Da ist die Stimmung dann umgeschwankt.

 

Markus: Was letztlich den Sieg erst möglich gemacht hat?

 

Anthalerero: Hmmm, das kann niemand sagen woran es letztendlich gelegen ist. Ob es die vielfältigen Werbeaktionen waren die die Plattenfirmen und Fans durchgeführt haben – Stichwort „I Vote for Lordi“-Partys in Deutschland - oder die reißerische Berichterstattung in den Medien… Sicher ist nur das es Lordi ohne Zweifel geschafft haben, wenn auch nur für einen Abend, die Rock- und Metalszene Europas zu vereinen. Die ist doch zahlreicher als man glauben möchte. Das es dann nicht nur zum Finalenzug, sondern sogar zum überlegenen Sieg gekommen ist, war schlichtweg der Hammer. Danach war einfach die Hölle los. Sämtliche Internetpräsenzen, sowohl offizielle als auch Fanseiten sind nach dem Triumph unter der Masse an Besuchern einfach zusammengebrochen. Darauf war einfach niemand vorbereitet gewesen. Man ist eigentlich gar nicht dazu gekommen überhaupt zu realisieren was da passiert ist, weil man vor lauter Chaos kaum dazu gekommen ist noch einen klaren Gedanken zu fassen. Schon bei den Fanseiten ist es zugegangen wie in einem Irrenhaus, Gratulanten, Reporter, alles mögliche! Und bei den Plattenfirmen und beim Management war es natürlich ganz aus. Dort war niemand zu beneiden, denn trotz Arbeit quasi rund um die Uhr sind sie auch nur noch geschwommen. Das war eben die Kehrseite der Medaille. Es ist viel Arbeit liegen geblieben, und auch mit den Auftrittsterminen hat es kurzzeitig ein ziemliches Chaos gegeben, weil eben plötzlich jeder in Europa ein Stück Lordi haben wollte – aber sich die Band nunmal nicht zerreißen und überall gleichzeitig sein konnte.

 

Markus: Das muss doch alles unglaublich anstrengend gewesen sein für die Bandmitglieder, alleine das ständige Umziehen. Rein aus dem Kostüm, raus aus dem Kostüm…

 

Anthalerero: Mit Umziehen war da eigentlich nichts. Die Termine waren so dicht, das die Bandmitglieder rund um den Song Contest  teilweise bis zu 15 Stunden oder länger nur im Kostüm herumgelaufen sind – einfach weil es nicht möglich war sich zwischendurch umzuziehen, oder zu duschen. Immerhin brauchen sie durchschnittlich eine halbe bis eine dreiviertel Stunde um sich in ein Monster zu verwandeln – bei Lordi selbst dauert die Prozedur durch die ziemlich kompliziert aufzutragende Maske sogar drei Stunden! Das große Problem waren aber nicht so sehr die Masken und Kostüme selbst, sondern der Flüssigkeitsverlust durch das extreme Schwitzen unter diesen Bergen an Gummi – sie mussten quasi ständig Wasser in sich reinschütten um nicht zu kollabieren. Trotzdem ist es nicht nur einmal vorgekommen dass sie am Rande des Zusammenbruchs gestanden sind. Und man darf nicht vergessen dass der Frontman das ganze Programm mit einer schweren Knieverletzung absolviert hat, die er sich schon im März in Finnland bei einem Sturz zugezogen hat.

 

Markus: Im Ernst? Das wusste ich gar nicht. Dafür kann man wohl nur Hochachtung zollen.

 

Anthalerero: Ja, aber es ist immer wieder schade, wenn es Leute gibt die Lordi rein auf ihr Outfit reduzieren, und nicht einmal merken was da überhaupt an Aufwand dahintersteckt. Aber gut, man kann auch nicht von jedem erwarten, das er sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt.

 

Markus: Es heißt ja, dass die Kostüme von der Band selbst angefertigt werden. Wie viele Personen arbeiten da daran? Ich stelle mir das alles sehr zeitaufwändig und kostenintensiv vor.

 

Anthalerero: Ja das ist es definitiv, und das ist auch eine der Fragen die eigentlich immer wieder gestellt wird. Es wird dich überraschen, aber die ganzen Kostüme stammen alle – bis auf Ausnahme des Outfits des allerersten Bassisten - aus der Hand von Lordi selbst.

 

Markus: War das dieses roboterartige Kostüm im ersten Musikvideo?

 

Anthalerero: Genau das – da hat aber jemand gut aufgepasst (lacht).

 

Markus: Naja, man muss sich doch ein bisschen vorbereiten für so ein Expertengespräch. Gut, ich gestehe ich habe zuvor ein bisschen auf deiner Seite gestöbert.

 

Anthalerero: Na, dafür ist die doch da! Aber um zu den Kostümen zurückzukommen – wenn die Band dafür eigens jemanden einstellen hätte müssen, dann hätte es das ganze Lordi-Projekt in der Form gar nicht erst geben können. Das wäre einfach zu teuer gewesen für eine Band ohne Plattenvertrag, die damals quasi nur ein Hobby war. Man muss ja daran denken, dass die Kostüme nicht nur gemacht werden müssen, sondern auch ständig gepflegt und instand gehalten werden müssen. Das ist auch äußerst zeitintensiv, wenn man da nicht jemanden direkt in der Band hat der das Meiste unentgeltlich macht, und da wirklich mit Herzblut dabei ist. Und das ist eben Lordi selbst. Er hat einmal gesagt er hat nie ausgerechnet was er im Laufe der Jahre für sein Projekt ausgelegt hat, und er möchte es auch gar nicht wissen. Dafür wacht er aber auch recht eifersüchtig über sein Metier – da lässt er sich absolut nichts dreinreden! Klar, bringen die Bandmitglieder auch ihre eigenen Ideen bei ihren Kostümen mit ein, aber bei der Umsetzung gibt es kein wenn und aber. Ausgenommen vielleicht bei den Bühnenaufbauten, da hilft hauptsächlich Kalma (Ex-Bassist, anm. d. Red.) mit, fertigt zB Rohformen nach den Plänen von Lordi an, die dieser dann gestaltet.

 

Markus: Und wie sieht die Arbeitsteilung im musikalischen Bereich aus? Ist dort auch Lordi tonangebend?

 

Anthalerero: Natürlich ist Lordi der Hauptsongwriter. Allerdings bringen sich auch die anderen Bandmitglieder sehr viel ein. Kita (Schlagzeuger, anm. d. Red.) zum Beispiel, ist quasi alleine für das Arrangement der Backing Vocals verantwortlich. Das erste Album „Get Heavy!“ war noch – eben bis auf die Backgroundgesang - das wirklich alleinige Baby von Lordi. Auf „The Monsterican Dream“ dann, treten alle fünf als Songwriter in Erscheinung, was ursprünglich aber gar nicht unbedingt beabsichtigt war. Man hat eben, wie das so ist während dem Arbeitsprozess an einem Album, einfach die besten Songs genommen, und es hat sich so ergeben. Beim neuen Album war es ähnlich, da sind ja auch Stücke von Kita und Amen mit drauf.

 

Markus: Amen – das ist der Gitarrist. Woher dieser Name eigentlich kommt, darüber habe ich mir schon einige Male den Kopf zerbrochen. Haben die Namen eigentlich eine spezielle Bedeutung?

 

Anthalerero: Ja, teilweise haben die Namen schon eine Bedeutung. Amen zum Beispiel, hat überhaupt nichts mit dem christlichen Gebetswort zu tun, wie viele glauben. Vielmehr handelt es sich dabei um eine der vielen Abwandlungen von Amun-Ra, dem ägyptischen König der Götter. Und er stellt ja bekanntlich eine Mumie dar, von daher ist es schon nahe liegend. Um das zu unterstreichen, verabschiedet er sich des Öfteren in Emails oder im Forum auch mal spaßeshalber mit „Your God of Gods“. Und Kalma ist der Name der finnischen Göttin der Verwesung, allerdings wird dieses Wort in der finnischen Sprache auch als Begleitwort beziehungsweise Wortzusatz den Tod betreffend verwendet. Und die weiteren Namen… Naja, Lordi ist einfach ein Spitzname, und hat eigentlich keine tiefere Bedeutung, genau wie Awa. Ox heißt ja übersetzt nichts anderes als „Rind“, was angesichts des Kostüms auch nicht so schwierig zu verstehen sein dürfte.

 

Markus: Ich habe gehört das Lordi einen Film drehen wollen, kannst du mir dazu vielleicht schon Näheres sagen?

 

Anthalerero: Eigentlich nicht. Aber genau genommen haben Lordi bereits einen Film gedreht, was aber nur sehr wenige Leute wissen. Es handelt sich dabei um einen 30-minütigen surrealistischen Horror-Streifen, in dem die Bandmitglieder mitspielen, und der auf einer Special Edition des zweiten Albums beigelegt war. Wahrscheinlich war dieser Film damit gemeint, weil er auch auf der Special Edition von „The Arockalypse“ und einer wahrscheinlich im November erscheinenden DVD mit drauf sein wird. Ein größeres Filmprojekt gibt es aber auch, und das eigentlich schon ziemlich lange. Das Problem war eben immer, und ist es glaube ich auch jetzt noch, die Finanzierung. Ein abendfüllender Kinofilm ist doch eine ziemlich teure Sache, da muss man erst einmal Geldgeber dafür finden. Ich würde es Lordi jedenfalls von Herzen wünschen, das er es schafft dieses Projekt endlich zu realisieren. Schließlich ist es von jeher sein Traum gewesen so etwas zu machen!

 

Markus: Lordi haben es auch zu einem Eintrag im Guinnes Buch der Rekorde gebracht, für den Rekord im Massenkaraokesingen. Warst du mit dabei?

 

Anthalerero: Nein, leider nicht. Aber ich habe die Video-Aufzeichnung vom Kauppatori, die übrigens im finnischen Fernsehen live übertragen wurde, und auch das Kernstück der neuen DVD darstellen wird, kurz danach gesehen. Das war der Wahnsinn schlechthin! Über 80.000 Leute! Das Areal rund um den Platz musste sogar großräumig abgesperrt werden, weil einfach alles verstopft war. Das muss man sich einmal vorstellen, und Finnland hat aber weniger Einwohner als Österreich! Und dann kommen mal eben 80.000 Leute auf den Marktplatz, und gröhlen gemeinsam „Hard Rock Hallelujah“. Das ist unglaublich. Ich kenne allerdings einige Leute, die dort waren, und die sagen einstimmig dass es einfach der Hammer war. Ach ja, und Kauppatori heißt übrigens einfach nur Marktplatz, bevor du fragst. Das ist auch gleichzeitig der Hauptplatz von Helsinki.

 

Markus: Das wollte ich tatsächlich fragen. Kannst du eigentlich finnisch?

 

Anthalerero: Nein, bis auf ein paar Wörter und Höflichkeitsfloskeln, und das was man zum Navigieren auf finnischen Webseiten braucht. Wenn gar nichts mehr geht kämpfe ich mich mit einem Wörterbuch weiter, oder ich gehe einem meiner finnischen Bekannten damit auf die Nerven. Ich bin ein Rohrkrepierer was Sprachen betrifft, darum versuche ich auch erst gar nicht es zu lernen. Ich versuche lieber mein grottenschlechtes Englisch zu verbessern (lacht)

 

Markus: Gibt es schon Pläne für ein viertes Album?

 

Anthalerero: Das darfst du mich jetzt nicht fragen, da habe ich absolut keine Ahnung. Aber ich würde rein von der Logik her sagen, dass die Arbeiten an einem neuen Album wahrscheinlich erst Mitte nächsten Jahres beginnen würden. „The Arockalypse“ ist ja erst seit einem halben Jahr auf dem Markt, und bei dem Erfolg den das Album rein schon von den Verkaufszahlen hatte, und noch immer hat, werden sie das erst einmal ausführlich betouren. Über ein neues Album wird man sich also wahrscheinlich erst 2008 freuen können. Aber das ist reine Spekulation. Lassen wir uns einfach überraschen.

 

Markus: Wie ist die Idee einer Monster-Hardrockband eigentlich genau entstanden? Darüber gibt es sehr viele verschiedene Geschichten.

 

Anthalerero: Naja, das ist gar nicht so spektakulär denn Lordi hat einfach nur alle seine Interessen gebündelt. Man nehme ein bisschen Hardrock im Stile der 80er und ein paar Horrorfilme, bevorzugt mit vielen hässlichen Monstern drin, werfe das ganze in einen Topf voll Idealismus, rühre kräftig um, und lasse es dann ein dutzend Jahre ziehen. Genau genommen hat sich Lordi damit eine Aussage von Gene Simmons (Sänger und Bassist der Kultband KISS, anm. d. Red.) zu Herzen genommen, die da lautete: „Gründe die Band, die du selbst gerne auf der Bühne sehen willst!“. Und genau das hat er gemacht. Das er mit dieser verrückten Idee dann irgendwann einmal den Song Contest gewinnen würde, hat er sich wohl doch nie träumen lassen.

 

Markus: Nochmal zum Thema Song Contest - da gibt es doch so eine schöne Anekdote, das Lordi in Athen aus einem Supermarkt rausgeschmissen wurden – weißt du zufällig etwas darüber?

 

Anthalerero: Genau genommen sind sie sogar zweimal rausgeflogen.

 

Markus: Zweimal? Wie denn das?

 

Anthalerero: Beim ersten Mal, das war soweit ich weiß am ersten Tag als sie gerade in Athen angekommen waren, wollten sie sich einfach nur was zum Essen kaufen, nur hat in dem Laden niemand englisch verstanden. Und als sie versucht haben den Mitarbeitern mehr oder minder mit Händen und Füßen klarzumachen das sie nur was zu Futtern suchten, haben die sie kurzerhand vor die Tür gesetzt. Ein paar Tage darauf sind sie, weil es aus Zeitgründen keine andere Möglichkeit gegeben hat, in voller Kostümierung wieder in denselben Laden gegangen. Dort haben sie natürlich durch die ganzen Fotografen die ihnen quasi auf Schritt und Tritt gefolgt sind dermaßen viel Aufmerksamkeit verursacht, das der Leiter des Marktes darum gefürchtet hat das etwas zu Bruch gehen könnte. Also sind sie wieder rausgeflogen. Sie haben es aber mit Humor genommen.

 

Markus: Sachen gibt es. Und wie sieht es mit der Tour im Herbst aus? Wird es noch weitere Termine geben, oder eine zweite Tour im Frühjahr in der Lordi noch einmal nach Österreich kommen werden?

 

Anthalerero: Dazu kann ich auch nicht viel sagen. Ich muss mich da auf die Termine verlassen die ich aus Finnland mitgeteilt bekomme. Über eine zweite Tour im Frühjahr weiß ich jedenfalls nichts. Aber ich denke mehr als die zwei Auftritte wird es bei uns wohl nicht geben, dazu ist Österreich einfach zu klein. Die meisten Gigs wird es in Deutschland geben – das ist ja neben Finnland der größte Absatzmarkt für Lordi. Auch in Großbritannien, Schweden und Spanien gibt es mehrere Auftritte – die restlichen Länder, unter anderem Frankreich, Italien, Belgien, Dänemark, Schweiz und so weiter müssen alle mit nur einem Auftritt ihr Auslangen finden. So gesehen sind wir vom Größenverhältnis her ja gar nicht so schlecht dran.

 

Markus: Das stimmt auch wieder.

 

Anthalerero: Aber wenn ich das noch kurz bringen darf, zum Thema Lordi und Österreich gibt es auch eine sehr lustige Anekdote. Und zwar aus 2003, von den damaligen Wacken Roadshows. Da traten Lordi in Innsbruck, Salzburg und Wien auf – und hatten ein echtes Horrorerlebnis. Denn was wünscht sich jemand, der während dem Bühnenauftritt im wahrsten Sinne des Worts schwitzt wie ein Schwein? Eine schöne, heiße Dusche zur Entspannung! Da gab es nur einen Haken – die Jungs haben in den Duschen nämlich nur eiskaltes Wasser abbekommen. Und du weißt ja wie hübsch frostig das im Winter bei uns runterkommen kann…

 

Markus: Autsch.

 

Anthalerero: Just das.

 

Markus: Um jetzt zum Abschluss zu kommen, noch drei persönliche Fragen: Dein Lieblingssong, dein Lieblingsmitglied, und was glaubst du wird mit der Band jetzt weiter passieren?

 

Anthalerero: Eigentlich sollte ich ja schon ein Bisschen unparteiisch sein… Aber ich stehe zu meinen Vorlieben.

Zum ersten: Definitiv der Opener von „The Arockalypse“: „Bringing back the balls to rock“! Das ist zwar für Lordi Verhältnisse schon ein ziemlicher Nackenbrecher, aber ich mag generell die etwas härtere Gangart vor allem von Drums und Bass, und dann diesen obersimplen, aber gewaltig eingängigen Refrain.

Zu Zweitens: Auf die Frage kann ich nur mit Kalma antworten. Das hat auch persönliche Gründe, aber die musikalischen überwiegen eigentlich. Denn wenn jemand ein Publikum absolut in seinen Bann ziehen konnte, dann war er das. Man fragte sich teilweise doch wer da eigentlich der Frontman war. Von daher ist es natürlich doppelt schade dass er ausgestiegen ist, aber that’s life.

Und wie es mit der Band jetzt weitergehen wird, das wird sich wohl zeigen. Ich gönne ihnen den Erfolg von Herzen, aber ich hoffe auch das es nicht in einem totalen Ausverkauf, und einem daraus resultierenden geistigen und oder kreativen Burnout endet. Irgendwann wird dieser momentane Hype bestimmt wieder zurückgehen hoffe ich.

 

Markus: Dann sage ich herzlichen Dank für dieses ausführliche Gespräch! Das hat mir jetzt sehr viele Eindrücke gegeben, die so vielleicht nicht bekommen hätte.

 

Anthalerero: Keine Ursache – war sehr interessant mal selber ein Interview zu geben! Aber eines möchte ich kurz noch klarstellen, obwohl ich glaube du weißt es ohnehin: Ich spreche jetzt nur als Fan - also als Privatperson - in keiner offiziellen Funktion, schon gar nicht für die Band selbst. Das heißt alles was ich gesagt habe basiert rein auf meinen Ansichten und Meinungen.

 

Markus: Das ist mir schon klar, keine Sorge. Dieses Interview wird auch von meiner Seite aus nirgendwo veröffentlicht, es ist nur als Grundlage für die Reportage gedacht.

 

Anthalerero: Ok, in Ordnung. Ich will ja keine Scherereien mit dem Management oder den Plattenfirmen bekommen.

 

Markus: Schon klar! Wenn du es allerdings selbst irgendwo publizieren willst, habe ich nichts dagegen.

 

Anthalerero: Mal sehen…

 

Markus: Also dann noch einmal vielen Dank für das Gespräch, und noch viel Spaß mit Lordi!

 

Anthalerero: Danke!

 
     
 

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letztes Update: Januar 2015

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