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Masken

 
     
     
 

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Durch einen Klick auf die Wappen erfahrt ihr Näheres über die Kostüme der einzelnen Bandmitglieder

 
     
 

 

 
 

 
     
 

Allgemein:

 
     
 

Schon auf den ersten Blick fällt auf, wie professionell, und vor allem, wie perfekt die Masken sind, die die Bandmitglieder tragen. Umso mehr ist man dann überrascht, wenn man erfährt das all diese Masken aus der Hand eines einzigen Mannes stammen: Lordi himself. Ohne das Können des langjährigen MakeUp- und Special Effects-Artists, wäre die Band nicht das was sie ist.

Die Kostüme der Bandmitglieder sind samt und sonders aus sehr hochwertigen, und damit auch sehr teuren Materialien gefertigt. Größtenteils aus Latexschaum angefertigt, finden neben Fell, ganz im Rock'n'Roll-Style auch noch massig Leder und Nieten Verwendung. Die detailgetreuen Masken der Bandmitglieder sind (ausgenommen jene Lordis) hauptsächlich helmartig aufgebaut, was den Echtheitseffekt noch verstärkt.

Neben dem finanziellen Aufwand, muss man für derart real aussehende Outfits auch noch einen enormen Zeitaufwand einrechnen. In einem einzigen solchen Kostüm stecken mehrere hundert Stunden harte Arbeit. Hinzu kommen noch weitere ungezählte Stunden, die alleine für die Pflege und Erhaltung so einer ausgefallenen Gewandung draufgehen.

Da die Kostüme naturgemäß während Auftritten und ähnlichem extrem strapaziert werden, muss man sie selbstverständlich sehr pfleglich behandeln, und auch sehr oft ausbessern. Auf einer Tour jedoch findet Lordi selbst kaum Zeit dafür, so gibt es einen eigenen Roadie nur für die Kostüme. In seinen Bereich fällt aber nicht nur die Wartung der Outfits, er hilft den Bandmitgliedern vor Auftritten auch immer wieder in die Outfits hinein - durch die Mengen an Knöpfen und Reiß- und Klettverschlüssen ist es nämlich quasi unmöglich sich ohne Hilfe anzuziehen, geschweige denn sich nach der Show wieder heraus zu schälen.

Durchschnittlich brauchen die Bandmitglieder vor einem Auftritt etwa eine halbe bis zwei Stunden, um sich in Monster zu verwandeln. Für Fotoshootings kann sich diese Zeitspanne mitunter auf bis zu sieben Stunden ausdehnen, da dort die Kamera sehr nahe heranzoomt, und dementsprechend umso mehr Details einfangen kann. Bei Bühnenauftritten ist es allerdings mit der Perfektheit der Masken nicht so tragisch, da das Publikum erstens etwas weiter weg ist, und zweitens massenweise Rauch und Pyros verwendet werden, die die Sicht noch zusätzlich einschränken.

Je nach Charakter wogen die älteren, größtenteils aus Latex bestehenden Kostüme bis zu 10 Kilogramm. Mit der optischen Runderneuerung 2006 wurde dieses Gewicht reduziert, da inzwischen fast ausschließlich der leichtere, deutlich flexiblere und angenehmer zu tragende Latexschaum verwendet wird. Das eigentliche Problem bei Auftritten ist allerdings nicht das Gewicht der Outfits, sondern die Tatsache dass es unter den Bergen an Gummi sehr heiß wird. Um zu verstehen wie sich die Bandmitglieder unter ihren Masken und Kostümen fühlen, ziehe man sich im Hochsommer einen Schianzug an, setze sich einen Motorradhelm auf, und versuche anschließend in dieser Aufmachung zur Mittagszeit den Rasen zu mähen. Lordi setzt dieser Vorstellung noch einen drauf, indem er Bühnenauftritte mit einem Marathonlauf in einem Ganzkörper SM-Dress vergleicht.

Durch die extreme Hitzebelastung während eines Gigs, müssen die Musiker naturgemäß sehr viel trinken. Zwischen vier und sechs Liter Wasser schüttet ein Bandmitglied alleine während eines Gigs in sich hinein - und danach muss wohlgemerkt keiner von ihnen austreten...

Am meisten fällt auf, dass sich die Bandmitglieder, sobald sie sich im Kostüm befinden, vollkommen in ihre Rolle hineinversetzen. Sie werden quasi zu einem anderen Menschen, oder, in ihrem Fall, zu einem wahren Monster. Gerade bei derart perfekten Masken, ist es geradezu nahe liegend dass sich der Träger mit der Rolle in die er schlüpft vollkommen identifiziert. Mit Ausnahme der Ex-Keyboarderin Enary, bestätigen alle Bandmitglieder, das sie, wenn sie kostümiert in den Spiegel blicken, nicht mehr sich selbst sehen, sondern ein Monster. Und nicht nur einmal kommt es vor, das ein Reporter der vor der Show noch ganz entspannt mit den (noch unmaskierten) Musikern plauderte, plötzlich etwas schüchtern wirkt, wenn er dann mit dem vollkommen verwandelten Auftreten der Monstersquad konfrontiert wird...

 

Zuletzt sei noch gesagt, das ohne den Idealismus und der Freude an dieser Arbeit die Lordi an den Tag legt, es gar nicht möglich wäre etwas Derartiges auf die Beine zu stellen. Alleine die aufwändigen Outfits extra anfertigen zu lassen würde Umsummen verschlingen, zumal die Bandmitglieder ihre Kostüme alle ein bis zwei Jahre wechseln müssen. Gleiches gilt für die ebenfalls von Lordi stammenden Accessoires und Bühnenaufbauten, die mit jedem neuen Album ein Update erfahren. Dementsprechend "eifersüchtig" wacht der Höllenfürst natürlich auch über seinen Schaffensbereich…

 
     
 

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letztes Update: Januar 2015

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