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Durch einen Klick auf die Wappen erfahrt ihr Näheres über die Kostüme der einzelnen Bandmitglieder

 
     
 

 

 
 

Lordi

 
     
 

Das aufwändigste Outfit von allen, trägt das "Monster aller Monster", der Bandleader Lordi selbst. Lordis Kostüm verändert sich seit der Entstehung eigentlich ständig, da er immer wieder Teile hinzufügt, entfernt oder verändert. Seit 2002 sind es allerdings nur kaum merkbare Veränderungen, die neben den üblichen "Updates" zu jedem neuen Album vorgenommen werden.

Um ihm das problemlose Sprechen, und vor allem Singen zu ermöglichen, trägt Lordi eine Gesichtsmaske aus Latexschaum, die direkt auf die Haut aufgeklebt wird. Bei Bühnenauftritten verwendet er eine komplette, einteilige Maske, während für Fotoshootings und Videodrehs eine mehrteilige Maske zum Einsatz kommt. Gegenüber der einteiligen Maske, bedeuten die Einzelteile natürlich umso mehr Arbeit (für Fotoshootings bis zu sieben Stunden!), da sie zuerst einmal miteinander verbunden werden müssen, was eine äußerst langwierige Arbeit ist. Jedoch ergibt sich so eine bessere Gesichtsmimik, da sich die einzelnen Teile, im Gegensatz zur einteiligen Maske, den Muskelbewegungen im Gesicht viel besser anpassen können. Normalerweise wird so eine Maske nur einmal verwendet, wenn es aber nötig sein sollte kann sie bis maximal dreimal verwendet werden.

Unter einer solchen, verklebten Maske schwitzt man eigentlich, egal wie heiß es ist, überhaupt nicht. Dadurch dass die Maske das Gesicht hermetisch abschließt, bleibt der Schweiß buchstäblich in den Poren stehen, und fließt erst dann in Strömen, wenn das Zeug wieder aus dem Gesicht gepfrimelt ist. Und dafür braucht das Obermonster mit geschlagenen zwei Stunden fast genauso lange, wie für das Schminken und anziehen vor dem Gig draufgehen…

 

 
     
     
 

 
     
 

Lordis Kostüm hat sich von der Grundanlage her eigentlich seit dem Entstehen kaum verändert, lediglich die Detailgenauigkeit hat sich im Laufe der Jahre stetig gesteigert. So bestand das Outfit des Obermonsters zu Anfangstagen aus kaum mehr als einem Brustpanzer, sowie Arm- und Beinschienen. Im Laufe der Jahre wandelte sich das einfache Kostüm zu einem wirkungsvollen, komplizierten Gebilde aus Panzerteilen und Totenschädeln.

Lordi's Maske, die seinem Gesicht eine wulstige, entstellte Form verlieh, erinnerte in der Zeit vor und während des ersten Albums durch das Brandnarben-ähnliche Design sehr stark an Freddy Krüger aus den Nightmare on Elm Street-Filmen. Allerdings sah die Maske, rückwirkend betrachtet, noch ein wenig künstlich aus, vor allem an den Übergängen zu Haaren und Bart (die natürlich echt sind, was schon öfters Gegenstand einer Diskussion war...), was aber der Wirkung zum damaligen Zeitpunkt absolut keinen Abbruch tat.

Der selbsternannte "Vater aller Monster" trug eine ziemlich beeindruckende Rüstung, die den Eindruck erweckte als würde sie aus relativ roh bearbeitetem Metall bestehen, und die ihren Träger durch die unterschiedlich großen Hörner auf den Schultern noch beeindruckender aussehen ließ. Sowohl Schulterpanzer, als auch Arm- und Beinschienen waren mit Totenschädeln in allen Varianten verziert, und auch auf dem Gürtel setzte sich das bekannte Totenschädel-Thema fort, dieses mal jedoch gemixt mit diversen Monstersymbolen. Auch die etwas rötlich gehalteten Schuhe - extrem hohe Plateaus, die einem schon beim hinsehen Schwindelgefühle bescherten - beeindruckten mit detailreichem Knochenmotiv.

Ein zerfetzter schwarzer Umhang mit dem Symbol des Lordi-Maskenlogos sorgte für den erhabenen Touch des Outfits. Um dem Hals trug das Obermonster ein besonders grusliges "Schmuckstück", nämlich eine Kette die aus den Nachbildungen herausgerissener menschlicher Augäpfel bestand. Darüber hinaus trug Lordi auch noch Handschuhe, die seine Hände zu echten Monsterklauen machten. Die ekelhaft langen Finger mit den schauderhaft großen Fingernägeln komplettierten die imposant-erschreckende Erscheinung des Bandleaders.

 

2004 im Zuge des Erscheinens des Albums "The Monsterican Dream" gab es einige kleinere Änderungen an Lordis Kostüm. Die größte Veränderung betraf die Maske des Obermonsters, die im Vergleich zu vorher viel detailgenauer und realer wurde, und das Gesicht in eine wüste, höchst ungesund aussehende, vernarbte Kraterlandschaft verwandelte. Da wartete man wahrlich darauf, daß aus den Beulen dieses Alptraums aller Hautärzte jeden Moment grässlich anzusehender Eiter fließen würde...

Unter anderem wurden auch die Hörner auf seinen Schultern durch zwei kleine Drachenköpfe ersetzt, und die Augäpfel-Kette bekam Zuwachs in Form einer weiteren Kette mit abgerissenen Fingern. Anstatt der stacheligen Landschaft auf Oberschenkel und Oberarmen, blitzte an diesen Stellen ab 2004 dieselbe ungesunde, mit Abszessen übersäte Haut hervor, die auch schon Lordis Gesicht zum Fürchten machte. Auch am Bauchbereich war noch eine kleine Stelle dieses Dermatologen-Alptraums zu entdecken.

Nebst diesen Änderungen wurden zu den wahrhaft monströsen Klauen des Obermonsters auch noch zerfetzte, helle Handschuhe hinzugefügt.

 
     
 

 
     
     
 

 

 
 

 
     
 

2006 erfuhr das Kostüm Lordis die bisher größte Änderung. Das noch immer rüstungsartige Kostüm besteht jetzt größtenteils aus Latexschaum, und ist zusätzlich noch mit  einer Menge Nieten verziert. Auffällig an Lordis Aufmachung ist der noch immer auf den ersten Blick kaum erfassbare Detailreichtum mit dem die einzelnen Rüstungsteile aufwarten können. Im Vergleich zum vorherigen Outfit des Obermonsters das eher zusammengewürfelt aussah, wirkt das 2006 runderneuerte Kostüm jetzt allerdings viel homogener, und um ein gutes Stück düsterer. Die bereits aus 2002 bekannten Hörner an den Schultern sind zurückgekehrt, während die Drachenköpfe umgezogen sind, und nun als Zierde der Schulterplatten dienen. Einen schönen Kontrast zu dem einheitlich in metallischem Schwarz gehaltenen Outfit, bilden neben den roten Applikationen an den Schulterteilen, die weißen Fellbesätze am Schulterteil und den Knien.

Der breite, mit Nieten besetzte Ledergürtel wartet mit einer großen Schnalle in Form einer rotäugigen Monsterfratze auf, die dem geneigten Betrachter eine unglaublich lange Zunge entgegenstreckt. Kenner der großen Vorbilder unserer Gummimonster erkennen darin relativ schnell einen geschickt verpackten Hinweis auf den KISS-Bassisten Gene Simmons, der einige Jahrzehnte zuvor als Bühnendämon mit seiner berühmten, unglaublich langen Zunge die Fans begeisterte, und die Kritiker entsetzte. Auch die Monsterlogos wurden vom alten Kostüm teilweise übernommen, wenn auch in abgespeckter Variante.

Die einzigen Totenschädel die von der vormaligen Sammlung Lordis übriggeblieben sind, sind jene an seinen Knien, die inzwischen bei Bühnenshows sogar mit lustig funkelnden LED-Äuglein aufgemotzt werden. Auch der Umhang ist geblieben, wenngleich auch das Lordi-Emblem inzwischen als edle, dunkle Pailettenstickerei darauf prangt.

Lordi's passend zur Rüstung dekorierten Plateauschuhe sind noch einmal ein gutes Stück höher geworden, und erheben das Obermonster in ungeahnte Größendimensionen. Und man fragt sich trotz eigener zaghafter Versuche mit Monster-Plateaus noch immer wie man damit gut laufen kann... Allerdings musste Lordi 2006 dann den Extrem-Plateaus doch Tribut zollen, als er sich im März 2006, bei einer Show im Vorfeld der nationalen Vorausscheidung zum Song Contest, bei einem Sturz von der Bühnentreppe schwer am Knie verletzte. Im Zuge dessen musste er mehrmals operiert werden, was kurzzeitig sogar die Teilnahme am Song Contest gefährdete.

Lordi's lange Klauenhände haben sich ebenfalls ein klein wenig verändert - so zB sind die langen, gebogenen Fingernägel inzwischen ungesund schwarz verfärbt, und schwarze, mit spitzen Nieten verzierte Handschuhe sorgen für den obligaten Rock'n'Roll-Touch.

 

Im Laufe der ausgedehnten Touren der Monstersquad im Jahre 2006, hat sich das Kostüm dann allerdings von der ursprünglich relativ dunklen Farbe weg, hin zu einem helleren metallischen Ton verändert. Der Grund hierfür liegt darin, dass diese homogenere Farbe die ständige Wartung (sprich: Neu-Lackierung) des Outfits erheblich erleichtert.

 
     
 

 
     
     
 

 

 
 

Das Obermonster hat sich für die Deadache-Ära nicht lumpen lassen, und sich wieder eine neue, komplett in schwarz gehaltene Rüstung besorgt. Wie Lordi selbst sagt, wollte er schon immer eine schwarze Rüstung haben, selbst auf die Gefahr hin, dass er dann im Sommer bei den Festivals halb umkommt. Somit führt er mit diesem neuen Kostüm das zu Ende, was bereits in der Arockalypse-Ära begonnen hat, aber durch die vielen Auftritte und Reparaturen nicht beibehalten konnte.

Im Großen und Ganzen kann man aber sagen dass die neue Aufmachung des per Eigendefinition "Vaters aller Monster" keine Überraschungen bereithält. Die Schulterpartie wurde traditionell neu designt, und besteht jetzt aus einer Verbindung zwischen Teilen aus Drachenschwingen und den Schädeln mutierter Rentiere. Handschuhe und Gürtel sind wieder mit (dieses Mal flachen und runden) Nieten besetzt, und auf dem Gürtel hat Lordi außerdem noch die Gesichtshaut eines seiner Opfer angetackert - ein sehr schöner Hinweis auf das Necronomicon aus Evil Dead ;-) Außerdem hat er dem Gürtel auch noch ein Stückchen Kettengeflecht hinzugefügt, wohl zum Schutz vor Untergriffen. (Yeah, auf dieses Wortspiel ist der Webmaster jetzt stolz...)

Von der Taille abwärts bleibt Rüstungsmäßig alles soweit beim gleichen, einzig hat es sich Lordi nicht verkneifen können die Kopfe zweier weiterer Opfer (O-Ton Lordi: "Das sind ehemalige Roadies die sich nicht benehmen konnten!") zu Knieschützer umzufunktionieren. Das sieht zwar amtlich gruselig aus, wirkt aber gleichzeitig ein Bißchen seltsam weil es mit dem generellen Stil des Kostümes bricht.

Kaum neues bringt auch das verwüstete Gesicht von Lordi, das bis auf ein paar Hautfetzen weniger noch immer aussieht als ob sich ein Metzger daran ausgetobt hätte. Etwas blasser und blutleerer sieht es im vergleich zum Vorgängermodell jedoch schon aus...

 
     
 

 
     
     
 

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letztes Update: Januar 2015

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