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Videoclips / Live-Videos

   
   
 

Ein weiteres Markenzeichen Lordis, neben den Kostümen, sind ihre sehr professionellen, aufwändigen Musikvideos. Dadurch dass der Mastermind der Band lange Jahre selbst in der Filmbranche tätig war, profitiert die Monstersquad natürlich stark von den guten Beziehungen, und kann mit verdammt teuer aussehenden Clips von sich reden machen. Sind doch in den Schaffensprozess eines einzigen solchen Clips, bis zu 60 Personen involviert...

Die meisten Musikvideos von Lordi wurden von Pete Riski produziert, der nebenbei auch noch ein guter Freund von Lordi ist. Lordi selbst liebt die Arbeit an den Videoclips, während die anderen Bandmitglieder den teils recht langwierigen Drehs immer eher reserviert gegenüberstehen, und sich lieber an die Bar verdrücken würden.

Auf den folgenden Seiten findet ihr interessante Infos rund um die Videoclips von Lordi, mit Screenshots und Inhaltsangaben. Einige der Videos könnt ihr euch auch im YouTube-Channel von Lordicted ansehen.

   
   

                             

 

         

   
 

 

 

Bite it like a Bulldog (2008)

   
 

 

   
 

Die Deadache-Ära zeichnet sich dadurch aus etwas rauer und experimentieller, aber auch grotesker zu sein, was sich dann auch in dem Clip zu "Bite it like a Bulldog" widerspiegelt. Wer sich nach dem bombastischen Feuerspektakel von 2007 einen ähnlichen Nachfolger hat, der wird wohl enttäuscht werden, ist doch das neue Video so gänzlich anders geraten als gedacht.

Zugrunde liegt dem Clip der Wunsch von Lordi einmal "etwas komplett anderes zu machen", und bis zu einem gewissen Grad auch die Traditionen der Lordi-Videos bricht. Passend dazu wurde für dieses Video auch anstatt Lordi's Haus- und Hofproduzenten Pete Riski, mit Limppu Lindberg (der dem Obermonster bereits seit längeren in Sachen Grafik als quasi "rechte Hand" zur Seite steht) eine Chance eingeräumt. Dieser ist in finnischen Metalkreisen auch kein unbeschriebenes Blatt, hat er doch auch schon Videos mit Kalibern wie zB Children of Bodom und Norther gedreht.

Die grundliegende Idee basiert darauf ein Video mit einer nicht so geradlinigen und einfach zu verstehenden Storyline zu veröffentlichen, und den Clip sowohl dem Feeling des Songs, als auch dem neuen, mehr ins groteske gehenden Outfit der Band anzugleichen. Die visuellen Aspekte des Videos wurden hauptsächlich von den modernen Horrorfilmklassikern wie zB dem Remake des "Texas Chainsaw Massacre" und "Hostel 2" beeinflusst. Die teils unruhige Kameraführung und der ein wenig arg hektisch gewordene Schnitt mit seinen schnellen Wechseln macht es dem Seher stellenweise allerdings ziemlich schwer dem Video zu folgen. Der Inhalt selbst ist, trotz der für Lordi ungewöhnlichen Umsetzung, ziemlich genau das was man erwartet, und weckt dabei auch Erinnerungen an "Dark Floors".

Wieder einmal darf sich ein nichts ahnender Proband in ein leeres, unheimliche Gebäude vorwagen. Seltsame Geräusche lassen es dem Mann schnell mit der Angst zu tun bekommen, bis ihm ein hässliches Geräusch aus einem Plattenspieler (dem Lordi mit seinem überdimensionalen Fingernagel die "Töne" entlockt) durch Mark und Bein fährt. Doch er lässt sich nicht unterkriegen, und zerstört beherzt (oder eher wütend?) den Plattenspieler, nur um sich anschließend mit einem Fernseher konfrontiert zu sehen, der ihm verstörende Bilder seiner Selbst mit grässlichen Monstern zeigt. Der finale Schockeffekt des Kurzfilmchens am Monitor, bei dem Awa den Anschein erweckt aus dem Bildschirm herausspringen zu wollen, ist der Startschuss für das Auftauchen der Monster die bisher nur in kurzen Zwischeneinblendungen mit sichtlichem Spaß vor sich hin rockten.

Der vorher noch relativ coole Typ mutiert nun angesichts der Horrortruppe doch noch zu einem Häufchen Elend. Wer aber jetzt gedacht hat dass die Monster dem Probanden nun an die Kehle gehen wird eines besseren belehrt, denn die gruslige Truppe beschränkt sich darauf zu beobachten und zu filmen, bevor das Video unspektakulär ausblendet. Und so mancher Seher bleibt mit dem sprichwörtlichen Fragezeichen überm Kopf zurück.

   
   

 

letztes Update: Januar 2015

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