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Videoclips / Live-Videos

   
   
 

Ein weiteres Markenzeichen Lordis, neben den Kostümen, sind ihre sehr professionellen, aufwändigen Musikvideos. Dadurch dass der Mastermind der Band lange Jahre selbst in der Filmbranche tätig war, profitiert die Monstersquad natürlich stark von den guten Beziehungen, und kann mit verdammt teuer aussehenden Clips von sich reden machen. Sind doch in den Schaffensprozess eines einzigen solchen Clips, bis zu 60 Personen involviert...

Die meisten Musikvideos von Lordi wurden von Pete Riski produziert, der nebenbei auch noch ein guter Freund von Lordi ist. Lordi selbst liebt die Arbeit an den Videoclips, während die anderen Bandmitglieder den teils recht langwierigen Drehs immer eher reserviert gegenüberstehen, und sich lieber an die Bar verdrücken würden.

Auf den folgenden Seiten findet ihr interessante Infos rund um die Videoclips von Lordi, mit Screenshots und Inhaltsangaben. Einige der Videos könnt ihr euch auch im YouTube-Channel von Lordicted ansehen.

   
   

                             

 

         

   
 

 

 

Hard Rock Hallelujah (2006)

   
 

 

   
 

Das vierte Video aus dem Monsteruniversum (erneut unter der Regie von Pete Riski) bedient sich wieder einmal der wesentlichen Zutaten: Monster, Pyros, und weibliche Hauptdarsteller. Auch der Plot ist schnell erklärt, da er sich, wie sollte es anders sein, im typischen Lordi-style präsentiert. Straight und simpel, dabei aber nichtsdestotrotz wirkungsvoll - angenehmes Gruseln mit Humor eben. Stilistisch bedienen sich Lordi mit diesem Video bei den Kult-Videos eines ihrer Vorbilder Twisted Sister.

Besonders gelungen ist die Charakterzeichnung, mit der ein sehr sympathischer, aus dem Leben gegriffener Hauptcharakter geschaffen wurde. Es handelt sich dabei um ein etwas schüchtern wirkendes Rocker-Mädel, das auf die 80er-Musik steht, und mit hübscher Lordi-Malerei auf dem Zeichenblock durch ihre Schule spaziert. Sie schaut beim Training der Cheerleader-Gruppe zu, wo sie aber nicht so wirklich erwünscht zu sein scheint. Klarer Fall das die Cheerleader ihr Training natürlich nicht ungestört fortsetzen können - das Licht geht aus, und Lordi himself legt einen wirkungsvollen Auftritt hin, indem er kurzerhand die Tür aufsprengt. Die Cheerleader kreischen sich die Seele aus dem Leib, was ihnen aber absolut nichts nützt, da sie derselben nämlich flugs beraubt werden.

Von Flammen im Hintergrund in Szene gesetzt, beschert die Band dann der zunächst noch etwas furchtsam dreinblickenden jungen Rockerin einen Musikgenuss a la Lordi. Als die Cheerleader schließlich als Zombies wieder auferweckt werden, ist das Mädel durchaus bereit sich der monströsen Truppe anzuschließen. Prompt führt sie die kleine Armee der Zombies an, die daraufhin die kopflos flüchtenden Schüler in Panik versetzen…

Alles in allem fehlt dem Clip rein gar nichts was man von Lordi gewohnt ist, trotzdem wirkt er irgendwie… brav. Die Vermutung liegt nahe das Pete Riski auch hier, ähnlich wie beim Clip zu "Devil is a Loser" Lordis doch eher blutige Ideen entschärft hat, damit das Streifchen etwas massenkompatibler wird, und auch im normalen TV gezeigt werden kann. Dass das Video zu "Hard Rock Hallelujah" etwas kommerzieller ausfallen wird als die vorherigen Clips, war im Hinblick auf das Antreten bei der finnischen Vorausscheidung zum Song Contest schon von allem Anfang an klar.

Somit kann man das vierte Video der Monstersquad zwar nicht als das beste bisher da gewesene bezeichnen, aber mit so manchen Clips anderer Gruppen kann es noch immer locker mithalten. Unterhaltsam und leicht gruselig - genau das was man von Lordi erwartet…

   
   

 

letztes Update: Januar 2015

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