lordicted.at

   - Start

   - News

   - Tourplan

   - History

   - Diskografie

   - Fanclub

 

   Bandmitglieder

   - Lordi

   - Amen

   - OX

   - Mana

   - Hella

   Ex-Mitglieder

   - Awa

   - Otus

   - Kita

   - Kalma

   - Enary

   - Magnum

   - G-Stealer

 

   Info

   - Alben

   - DVDs

   - Videoclips

   - Filme

   - Masken

   - Charaktere

 

   Sonstiges

   - Galerie

   - Live-Fotos

   - Features

   - Lyrics

   - Noten/Tabs

   - Presse

   - Links/Partner

   - FanArt

   - FanFiction

 

   Fanboard

   Impressum

 

 

   
 

Videoclips / Live-Videos

   
   
 

Ein weiteres Markenzeichen Lordis, neben den Kostümen, sind ihre sehr professionellen, aufwändigen Musikvideos. Dadurch dass der Mastermind der Band lange Jahre selbst in der Filmbranche tätig war, profitiert die Monstersquad natürlich stark von den guten Beziehungen, und kann mit verdammt teuer aussehenden Clips von sich reden machen. Sind doch in den Schaffensprozess eines einzigen solchen Clips, bis zu 60 Personen involviert...

Die meisten Musikvideos von Lordi wurden von Pete Riski produziert, der nebenbei auch noch ein guter Freund von Lordi ist. Lordi selbst liebt die Arbeit an den Videoclips, während die anderen Bandmitglieder den teils recht langwierigen Drehs immer eher reserviert gegenüberstehen, und sich lieber an die Bar verdrücken würden.

Auf den folgenden Seiten findet ihr interessante Infos rund um die Videoclips von Lordi, mit Screenshots und Inhaltsangaben. Einige der Videos könnt ihr euch auch im YouTube-Channel von Lordicted ansehen.

   
   

                             

 

         

   
 

 

 

Hard Rock Hallelujah 2007 - Eurovision Song Contest Intro (2007)

   
 

 

 

 

   
   
 

Dieser Clip ist eigentlich kein eigenständiges Musikvideo, sondern vielmehr ein Kurzfilm der eigens für den Song Contest 2007 gedreht wurde. Das Video stellte die Einstiegssequenz für den dieses Jahr in Helsinki stattgefundenen alljährlichen Musikwettbewerb dar.

Gedreht wurde der Clip in Lappland, ausnahmsweise nicht von Lordis Haus- und Hofregisseur Pete Riski, sondern unter der Regie des international bekannten finnischen Musikvideo-Regisseurs Antti Jokinen, der auch bereits mit Stars wie Wyclef Jean, Missy Elliot und Anastacia zusammengearbeitet hat. Inhaltlich kombiniert der Clip den Inhalt der finnischen Nationalsaga "Kalevala" mit den Ideen des Lordi-Monsteruniversums - und herausgekommen ist dabei ein Clip der nicht nur ahnungslosen Fernsehzuschauern, sondern auch allen eingefleischten Lordi-Fans die Kinnladen herunterklappen ließ!

Das Video startet ruhig und stimmungsvoll mit wunderschönen Aufnahmen der Eislandschaften Lapplands, untermalt von klassischen Klängen. Doch gleich darauf werden auch schon kurz und mit feuriger Macht die Monster eingeblendet, gefolgt von "leicht" abgewandelten Gestalten der finnischen Mythologie. Ein gehetzt durch die schneebedeckte Landschaft flüchtender Mann kommt ins Bild, hinter dem sich die eisige Wüste in ein berstendes Inferno verwandelt. Passend zum ersten großen Knall des Videos, geht das klassische Intro in den eigentlichen Song über.

Und dann darf die Band auch schon, von Flammenwänden gekonnt in Szene gesetzt, so richtig loslegen. In den folgenden eineinhalb Minuten entwickelt sich ein bildgewaltiges Inferno, das den Zuschauer sich erst einmal instinktiv in den Sessel drücken lässt, da man doch leise Befürchtungen hegt der Flächenbrand auf dem Schirm könne aufs heimatliche Zimmer übergreifen. Zwischen gekonnt posenden Monstern aus dem Lordi-Universum tummeln sich zu Zombies mutierte monströse Gestalten aus der finnischen Mythologie, während im Hintergrund die Apokalypse (pardon, die AROCKalypse!) bestrebt ist mit einer fröhlichen Grillparty auf sich aufmerksam zu machen.

Die Highlights des Videos sind zweifelsohne ein riesiges, brennendes Lordi-Logo inmitten der schneebedeckten Landschaft und die, zwar einen Tick zu künstlich wirkenden, aber dennoch sehr beeindruckenden riesigen Flügel des Obermonsters, die dieser im finalen Inferno urplötzlich ausbreitet.

Gegen Ende des Liedes hin geht der Clip dann nahtlos in den Live-Auftritt der Band am Song Contest 2007 über. Und unter dem frenetischen Jubel des finnischen Publikums kann der Seher dann die eben gesehene, opulente Bildgewalt verdauen…

Alles in allem ist der Clip also nichts für Leute mit Feuer-Phobie oder schwachen Nerven. Lordi fahren in diesem Video so ziemlich alles an Special Effects auf, und legen als Nebeneffekt so gut wie alles Brennbare in Schutt und Asche. Manche mögen das furiose Effektspektakel des bis dato teuersten Monstervideos für übertrieben halten, aber damit haben Lordi definitiv etwas geschaffen das so ziemlich jedem Song Contest-Seher nachhaltig in Erinnerung bleiben wird! (Und das sich, nur so nebenbei, jeder Fan gerne immer wieder ansieht… ;-) )

   
   

 

letztes Update: Januar 2015

(c) Anthalerero Majere 2003 - 2015